Das Wichtigste in einem Lebenslauf sind natürlich die Inhalte, die Ihre Person charakterisieren. Diese Informationen sind unveränderbar. Was Sie aber wie präsentieren, bleibt Ihnen überlassen und ist somit der Schlüssel zum Erfolg.
Beweisen Sie Mut, indem Sie sich durch die Nennung und Erläuterung spezieller Projekte oder besonderer Erfolge von anderen Bewerbern abheben und dadurch Ihre Erfolgschancen verbessern.
Ich erläutere Ihnen alle möglichen Gliederungsblöcke in "deutscher" Reihenfolge. Wenn Sie Ihren Lebenslauf in "amerikanischer" Reihenfolge verfassen möchten, ordnen Sie die Gliederungsblöcke so an, wie im vorangegangenen Kapitel gezeigt.
Als Überschrift wählen Sie bei einer deutschen Bewerbung immer das Wort "Lebenslauf". Vergessen Sie schicke Bezeichnungen wie "Curriculum Vitae" oder "Vita". Diese lassen Sie nicht gebildeter erscheinen, sondern können dafür sorgen, dass einige Personaler schon beim Lesen der Überschrift die erste Augenbraue hochziehen.

Am Ende Ihres Lebenslaufs bestätigen Sie mit der Angabe Ihrer Unterschrift, dass alle aufgeführten Informationen der Wahrheit entsprechen und mit der Angabe des Datums die Aktualität des Schriftstücks. Achten Sie darauf, dass das Datum dem Datum im Anschreiben entspricht und unterschreiben Sie handschriftlich am besten mit einem Füllfederhalter und blauer Tinte.

Bei der Online-Bewerbung scannen Sie entweder das letzte Blatt des Lebenslaufs mit handschriftlicher Unterschrift wieder ein oder Sie zeigen Ihre Professionalität, indem Sie eine elektronische Signatur hinzufügen.
Bei allen Informationen, die Sie aufführen, sollten Sie die entsprechenden Nachweise in Form von Zeugnissen, Urkunden oder Zertifikaten anhängen. Allerdings gilt hier: Qualität vor Quantität! Hängen Sie also nur solche Dokumente an, die Ihren Lebenslauf weiterhin professionell erscheinen lassen wie beispielsweise Ihre Diplomurkunde, Arbeitszeugnisse der letzten Arbeitgeber oder Englisch-Zertifikate und verzichten Sie auf eine 10 Jahre alte Bescheinigung von der Volkshochschule die bestätigt, dass Sie die Grundzüge der Textverarbeitung beherrschen. Mit solchen Anhängen verringern sich Ihre Chancen auf eine Einladung zum Vorstellungsgespräch erheblich.